28.03.2018

It´s 9pm here in Dublin and I am still awake. I went to bed nearly an hour ago but I just can´t sleep.. It´s too warm, the sheep outside are too noisy… and I slept in the car till 3.15pm; that definitely doesn´t help. It was a nice sleep though and when I was waking up I had decided to go right back to sleep. But mummy said we were at the lakes now and that we were gonna go and see them. I was NOT happy and started whinging and crying and stretching and moaning.. and took my time waking up. Oma Tina gave me some wine gums and I felt happier for a minutes and started joking and playing with mommy, but got upset again when she said it´s time to get out of the car now. I really was very tired and cried when mommy left me and Oma Tina alone in the car after she had tried to put my boots on and I kept whinging about it. But you see, my socks were not right inside!

And it had been such a nice morning; we woke up at 7.30 and had yummy breakfast with breadrolls and boiled eggs. We took our time getting ready and went to Dalkey, where we enjoyed some very nice views! I was walking a good bit with Oma Tina while mom waited in the car. We went into Dalkey town then, parked the car and walked to the restaurant where we met mom´s former boss Betty and her husband Brian and a former colleague of mums with her baby. On the way there mom noticed that the tramyard cafe, where she had eaten with dad and auntie Deirdre years before, was gone. It´s a shame, she said, such a nice place. As we still had a bit of time we went into a little shop and Oma Tina got a postcard from Dalkey, mommy exchanged her scratchcards for new ones for the 2nd time since we are here and I got a new book! I started reading it with Oma Tina, then had bangers and mash and vanilla ice cream (!!!) and then read it again with Brian, while holding on to Oma Tina.

So after the lunch mommy said that we could go to the lake (Glendalough) if I sleep in the car because it was a long drive. So I said I´ll try and did it no problem. It was just the waking-up part hat was tricky… We ended up haveíng a nice time at the lake though; I got to climb a bit beside the track, saw a little waterfall and threw stones and sticks into the lake; lots of them! On the way back to the car I said to mommy that I want to come here again. Mommy said we won´t go back here but there will be other nice places to visit like Howth, where we can watch the seagulls eat the fish pieces left over frm the fishermen´s catch. She said I was there before but I can´t remember.

Now it´s 9.20pm and I´m asleep…

06.03.

Heute war der zweite von zwei Kita-Schließtagen und damit der Tag, den Papa übernahm. Und er hatte sich etwas Besonderes überlegt: Einen Tag in Karls Erdbeerdorf.

Los ging es gleich nach dem Frühstück. Doch leider bekam Dir das Stop-and-go auf der Stadtautobahn gar nicht und kurz vor Spandau musstest Du Dich übergeben. Der erste Schwall ging noch in den Beutel, den Papa Dir schnell gereicht hatte, doch der zweite Schwall voller ungekauter Käsereste landete auf dem Kindersitz und Deinen Klamotten. Papa musste erst einmal eine Möglichkeit zum Parken suchen, um dann mit einer Packung Tempo eine grobe Schadensbegrenzung zu betreiben.

Nach einem Telefonat mit Mama traten wir trotz stinkendem Auto und Schal die Weiterfahrt an und haben es nicht bereut. Gleich auf dem Parkplatz von Karls Erdbeerdorf wurden wir von fünf grasenden Schafen blökend begrüßt. Dann wurde vor unseren Augen ein alter Pickup von einem Sattelschlepper durch die Gegend gefahren.

Als wir die zentrale Scheune betraten, wurden wir fast erschlagen von dem Erdbeeraroma, nach welchem die ganze Halle roch. Wir waren auf der Suche nach einem Schal für Dich, damit wir auch das Außengelände erkunden konnten. Fündig wurden wir in einer Ecke mit Piratenprodukten und Du hast Dir ein schwarzes Tuch mit Totenköpfen ausgesucht.

Dann begann die Erkundung des Dorfes. Erster Stopp war das Tobeland, ein mehrstöckiger Indoor-Spielplatz mit Rutschen. Weiter ging es im Freigelände mit einem Trampolinkissen, einem kleinen Bauernhof mit Schweinchen, Hasen und Schafen und schließlich der großen Kartoffelsackrutsche, die wir gleich doppelt hinunterrutschten.

Danach wolltest Du Ponyreiten. Du durftest Dir ein Pony aussuchen und Deine Wahl fiel auf Maus, ein braunes Shetland-Pony. Papa durfte das Pony mit Dir fünf Runden lang führen, während derer es einmal eine Pause machte um zu kackern, zwischendurch an der Tränke drei kräftige Schlücke nahm und nach drei Runden bereits zurück zum Häuschen wollte. Vom Pferderücken aus mussten wir entdecken, dass die Eislaufbahn bereits abgebaut wurde – dabei hatten wir extra Deine neuen Gleitschuhe mitgenommen.

Stattdessen bist Du ein wenig im Klettersilo herumgeklettert, hast kurz die Riesenschaukel ausprobiert und eine Gans beobachtet, die in einem halb zugefrorenen Teich Wasser trank. Im Dorfladen inklusive Bienenmuseum gab es vieles, was Du gern gekauft hättest, aber mit der Aussicht auf zwei weitere Rutschpartien auf dem Kartoffelsack konnte Papa Dich sanft hinausmanövrieren.

Danach machten wir Mittag und anschließend wolltest Du wieder auf die Rutsche – nicht aber auf die Kartoffelsack-Rutsche, sondern die rote im Tobeland. Und hier kann der Papa eigentlich aufhören zu erzählen, denn Du hast den Rest des Nachmittags – immerhin drei Stunden – dort herumgetobt. Zwischendurch hattest Du Durst und Papa hat auf Deinen Wunsch hin einen Blaubeer-Slushie gekauft. Wir haben uns zusammen ins Mini-Kino gesetzt und mit unseren Getränken die letzten Minuten von „Happy Feet“ angeschaut. Dann ging es für Dich zurück in die Tobewelt und Papa konnte anfangen, diesen Bericht zu schreiben.

Ganz unterschlagen habe ich, wie Du ein kleines Elektroauto gefahren bist, wie Du ein gelbes Mini-Boot gesteuert hast, in der Bonbon-Manufaktur die Herstellung von Bonbons beobachten konntest (inklusive des Probierens der noch warmen Süßigkeit), nach dem Mittag einen Erdbeer-Lolli naschtest und zum Abschluss noch auf dem Erdbeer-Karussel fahren wolltest. Der Tag war also sehr ereignisreich!