Feya: Warum bin ich der Testhase?
Mama: Du meinst Versuchskaninchen?
Feya: Warum bin ich der Testhase?
Mama: Du meinst Versuchskaninchen?
Macht man so etwas mit einem Kind, dass Euch so viele schöne Bilder gemalt hat?
Tagesschau: Im Westen ist mit viel Regen zu rechnen.
Feya: Das ist aber komisch. Im Westen ist doch immer schönes Wetter.
Mama: ???
Feya: Na in Wüsten ist es doch immer so heiß…
Mommy, ich renne so schnell, meine Füße gehen schon an Po!
„Ich habe beschlossen, vier Kinder zu kriegen. Hoffentlich sind die nicht so frech wie ich, oder Mama?“
Am Montag sind wir in unseren Harzurlaub gestartet. 2,5h Fahrtzeit im Auto sind zwar nicht viel, aber mit einer Milkshakepause konnten wir eine kurze Unzufriedenheit Deinerseits überwinden. Im Hotel in Quedlinburg angekommen haben wir ein paar neue Wörter von Dir gehört: genial und mega-cool. Anlass war Dein Zimmer mit zwei als Ritterburg gestalteten Hochbetten („und wo ist das Wohnzimmer?“) und die zwei Innenpools, in die Du gleich springen wolltest. Wir haben aber zuerst das Außengelände erkundet (und auf der Netzschaukel ein gleichaltriges Mädchen namens Marie kennengelernt) und dann das Kuchenangebot probiert, bevor Du mit Papa zum ersten Mal im warmen Becken gespielt hast.
Für Dienstag war die erste von zwei Schwimmstunden und einmal Wasserspiele angesagt; zudem wollte Mama Yoga machen. Aber den Vormittag haben wir Quedlinburg erkundet. Der Papa wollte Bier kaufen und Du wolltest auf die Burg hoch, so dass wir durch die kleinen Gassen voller niedlicher Fachwerkhäuschen zogen; immer die Stiftskirche im Blick.
Dort oben warst Du etwas enttäuscht, dass wir nicht in die Kirche hinein konnten. Du konntest aber durch ein Schlüsselloch schauen und hast die Aussichten genossen. Auf einer Seite haben wir in einem Garten Tobis Bank entdeckt und dann erfahren, dass hier ein Kater mit diesem Namen lebt(e) und ein eigenes Buch über die Umbauarbeiten an den Stufengärten geschrieben hat.
Am Mittwoch stand kein Kurs auf dem Plan, weshalb wir einen Ausflug nach Thale machten. Wir wollten mit der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz hochfahren, da Du Dich viel mit Hexen beschäftigt hast. Die Seilbahn war jedoch aufgrund des zu starken Windes gesperrt, so dass wir überlegten, mit dem Auto auf den Berg zu fahren. Mama kam aber auf die Idee, lieber mit dem Sessellift zur Rosstrappe zu fahren. Papa wollte nicht mit und nahm lieber das Auto und wir haben uns oben auf dem Berg wiedergetroffen.
Der Papa hat Dir dann die Geschichte der Rosstrappe erzählt, wie der Riese Bodo die Königstochter Brunhilde verfolgt hat und diese sich mit einem Sprung über das Tal rettete, wovon der große Hufabdruck noch heute zeugt. Das wolltest Du natürlich sehen und so wanderten und kletterten wir bis zur Rosstrappe. Danach wollten wir aber alle zurück ins Hotel (na gut, bis auf Mama, die wäre am liebsten den ganzen Tag Sessellift gefahren), also fuhren wir zurück.
Oben auf dem Berg hattest Du an einem Automaten eine 5Cent-Münze zu einem Hexenemblem plattgedrückt. Dieses wolltest Du gar nicht mehr aus der Hand geben, bis es Dir beim Spielen im Hochbett doch aus selbiger fiel und trotz aller Klagen (und Suchen vom Papa) verschwunden blieb. Zum Glück tauchte die Münze am Abreisetag doch noch auf – wie von der Mama vermutet war sie in den Bezug der Bettdecke geraten.
Am Nachmittag bist Du noch einmal im Schwimmbad gewesen und hast dort mit Marie gespielt. Und zum Abendbrot hast Du Maries Papa die ganze Geschichte von der Rosstrappe erzählt, als dieser Thale erwähnte.
Nach dem Abendessen sollten sich alle Kinder bei der Hexenhöhle für eine Geschichte treffen. Wo die Hexe war, wussten wir – direkt neben dem Essenssaal. Aber wo war die Höhle?
Das erfuhren wir sogleich. Neben der Hexe war ein Tor, das aussah wie eine Garageneinfahrt. Hinter dem Tor führten Treppen hinab, und hinter einer von einem Ritter bewachten Tür begann ein langer unterirdischer Gang (inklusive Drachen) in den Berg. In einem kleinen Saal am Ende des Ganges wurde eine Geschichte erzählt und dann durften alle Kinder Bauernkegeln spielen und mit einer Miniarmbrust schießen
Am Donnerstag war wieder Planschen und Schwimmkurs angesagt. Deshalb warst Du auch nicht glücklich, dass Mama und Papa noch den Rest von Quedlinburg sehen wollten. Zum Glück gab es gleich am Parkplatz einen alten Turm, den Sternekiekerturm, den wir besteigen konnten. Auch wenn Dir die letzten Stufen schwerfielen, hast Du es doch ganz alleine hochgeschafft. Und nachdem Du Vertrauen in den steinernen Untergrund gewonnen hattest bist Du einmal um die gesamte Aussichtsplattform herumgelaufen.
Danach war die Luft aber raus; Du wolltest nicht mehr laufen sondern lieber auf dem Marktplatz die Tauben beobachten oder Mamis Haare herrichten. Eine alte, noch funktionierende Holzwasserpumpe hat Dich kurzzeitig begeistert. Aber mehr wolltest Du nicht mehr sehen, so dass Mama mit Dir zum Hotel zurückkehrte und der Papa allein die Fachwerkstadt erkundete.
Nach der Mittagsruhe war es endlich so weit: Du durftest wieder in den Swimmingpool. Auf einem kleinen Styroporbrett bist Du durch das Becken geflitzt und hast auch die neu erlernten Schwimmbewegungen mit den Armen ausprobiert.
Zwischen den beiden Poolstunden war aber nur eine Stunde Pause, in der Du nackig im Bett gelegen hast. Trotzdem reichte die Zeit, um Onkel Uwe in seinem Urlaub in Malaysia zum Geburtstag zu gratulieren.
Eine zweite Schwimmstunden nach so kurzer Pause ist ganz schön anstrengend. Anfangs hast Du noch fleißig mitgemacht, aber irgendwann fehlte Dir die Kraft und die unter den Armen kratzende Poolnudel half auch nicht, so dass wir die Schwimmstunde vorzeitig abbrachen.
Jetzt hattest Du nach der ganzen Anstrengung ganz viel Hunger, aber wir mussten noch eine Stunde bis zum Abendessen warten. Doch damit war der Tag noch nicht vorbei – es sollte noch eine Nachtwanderung folgen.
Dazu bekamen alle Kinder ein Knacklicht und los ging es. Erst durch den dunklen Wald hinter dem Hotel, dann die Treppen hinauf zum Münzenberg, wo spannende Geschichte erzählt wurden. Einen Teil der Strecke musste Dich der Papa auf den Schultern tragen (weil Marie das auch durfte), aber trotzdem bist Du so viel gelaufen und geschwommen an diesem Tag, dass Du noch einmal Hunger bekamst und im Schlafanzug die Reste der Lunchpakete vertilgt hast.
Am Freitag hieß es dann, Abschied zu nehmen. Vom Hotel und von Marie, denn der Urlaub war vorbei. Als krönenden Abschluss wollte der Papa noch an der Rappbodetalsperre auf eine der längsten Hängebrücken der Welt gehen. Während der Papa mit seiner Höhenangst zu kämpfen hatte, liefst Du – die Mama hinter Dir her ziehend – voraus über die Brücke. Weder die Höhe noch das Schaukeln der Brücke im Wind machte Dir etwas aus.
Heute war der zweite von zwei Kita-Schließtagen und damit der Tag, den Papa übernahm. Und er hatte sich etwas Besonderes überlegt: Einen Tag in Karls Erdbeerdorf.
Los ging es gleich nach dem Frühstück. Doch leider bekam Dir das Stop-and-go auf der Stadtautobahn gar nicht und kurz vor Spandau musstest Du Dich übergeben. Der erste Schwall ging noch in den Beutel, den Papa Dir schnell gereicht hatte, doch der zweite Schwall voller ungekauter Käsereste landete auf dem Kindersitz und Deinen Klamotten. Papa musste erst einmal eine Möglichkeit zum Parken suchen, um dann mit einer Packung Tempo eine grobe Schadensbegrenzung zu betreiben.
Nach einem Telefonat mit Mama traten wir trotz stinkendem Auto und Schal die Weiterfahrt an und haben es nicht bereut. Gleich auf dem Parkplatz von Karls Erdbeerdorf wurden wir von fünf grasenden Schafen blökend begrüßt. Dann wurde vor unseren Augen ein alter Pickup von einem Sattelschlepper durch die Gegend gefahren.
Als wir die zentrale Scheune betraten, wurden wir fast erschlagen von dem Erdbeeraroma, nach welchem die ganze Halle roch. Wir waren auf der Suche nach einem Schal für Dich, damit wir auch das Außengelände erkunden konnten. Fündig wurden wir in einer Ecke mit Piratenprodukten und Du hast Dir ein schwarzes Tuch mit Totenköpfen ausgesucht.
Dann begann die Erkundung des Dorfes. Erster Stopp war das Tobeland, ein mehrstöckiger Indoor-Spielplatz mit Rutschen. Weiter ging es im Freigelände mit einem Trampolinkissen, einem kleinen Bauernhof mit Schweinchen, Hasen und Schafen und schließlich der großen Kartoffelsackrutsche, die wir gleich doppelt hinunterrutschten.
Danach wolltest Du Ponyreiten. Du durftest Dir ein Pony aussuchen und Deine Wahl fiel auf Maus, ein braunes Shetland-Pony. Papa durfte das Pony mit Dir fünf Runden lang führen, während derer es einmal eine Pause machte um zu kackern, zwischendurch an der Tränke drei kräftige Schlücke nahm und nach drei Runden bereits zurück zum Häuschen wollte. Vom Pferderücken aus mussten wir entdecken, dass die Eislaufbahn bereits abgebaut wurde – dabei hatten wir extra Deine neuen Gleitschuhe mitgenommen.
Stattdessen bist Du ein wenig im Klettersilo herumgeklettert, hast kurz die Riesenschaukel ausprobiert und eine Gans beobachtet, die in einem halb zugefrorenen Teich Wasser trank. Im Dorfladen inklusive Bienenmuseum gab es vieles, was Du gern gekauft hättest, aber mit der Aussicht auf zwei weitere Rutschpartien auf dem Kartoffelsack konnte Papa Dich sanft hinausmanövrieren.
Danach machten wir Mittag und anschließend wolltest Du wieder auf die Rutsche – nicht aber auf die Kartoffelsack-Rutsche, sondern die rote im Tobeland. Und hier kann der Papa eigentlich aufhören zu erzählen, denn Du hast den Rest des Nachmittags – immerhin drei Stunden – dort herumgetobt. Zwischendurch hattest Du Durst und Papa hat auf Deinen Wunsch hin einen Blaubeer-Slushie gekauft. Wir haben uns zusammen ins Mini-Kino gesetzt und mit unseren Getränken die letzten Minuten von „Happy Feet“ angeschaut. Dann ging es für Dich zurück in die Tobewelt und Papa konnte anfangen, diesen Bericht zu schreiben.
Ganz unterschlagen habe ich, wie Du ein kleines Elektroauto gefahren bist, wie Du ein gelbes Mini-Boot gesteuert hast, in der Bonbon-Manufaktur die Herstellung von Bonbons beobachten konntest (inklusive des Probierens der noch warmen Süßigkeit), nach dem Mittag einen Erdbeer-Lolli naschtest und zum Abschluss noch auf dem Erdbeer-Karussel fahren wolltest. Der Tag war also sehr ereignisreich!
Feya: Mama wo iss mein Onken?
Mama: Your onken?
Feya: Ja, wo iss? Ich kann nich finden an meine Hand. Wenn mein Onken kaputt, ich kann meine Hand nich mehr move.
(Knochen)
Feya: Oh Dott, ich hab immer noch meine Jacke niss anzogen, oh Dott!
Yesterday I went on my bike by myself for the first time! Mommy helped me get going but then I pedalled by myself for a few metres!
Things I like to do:
Feya: Mama, wenn ich groß bin, darf ich dann auch arbeiten?
Mama: Of course. You can do whatever yout want. You can be a builder and build houses or you can work in an office or you can be president.
Feya: Ja! Oder ein Kuh. Oder ein Schaf!
in the car:
Feya: Mama ich will noch ein tomato! … Maamaa ich will noch ein tomato!!!
Mama: I can’t reach them baby, they’re on the back seat…
Feya: Oh! Tschuldigung Mama ich hab das nis seht!