This morning mommy said autumn was coming. I looked outside but didn’t see anyone. I went over to mommy and burried my face in her lap. This autumn sounds scary. Mom said it isn’t and it’s a season and just means it’s getting cooler outside and the leaves on the trees are changing colour. But what’s not scary about that? Especially since she couldn’t tell me wether this thing is coming by car or on the scooter or the train. She said it has no legs! So how is it coming to us???
12.08.
Heute waren Feya und Papa gemeinsam einkaufen. Da Mama sich eine Sehne am linken Daumen gerissen hat und eine Manschette tragen muss, wollten wir alle schweren Sachen für Feyas Geburtstagspartys kaufen. So fuhren wir ins Rathauscenter und die erste Station war der Bioladen. Papa hatte einen großen Einkaufswagen und Feya einen kleinen, in dem schnell Obst und Gemüse landete. Doch dann kamen wir an der Spielecke vorbei und Feya wollte ein Buch anschauen. Papa fragte, ob sie dort sitzen bleiben möchte, während er den Einkaufszettel abarbeitet, und sie stimmte zu so lange dort sitzen zu bleiben, bis der Papa wieder da ist.
Keine fünf Minuten später stand der Papa wieder vor der Spielecke, aber keine Feya und kein kleiner Einkaufswagen war zu sehen. Schnell kontrollierte der Papa alle Gänge des Bioladens, doch keine Feya war zu sehen. Die Bedienungen an Fleisch- und Backtheke hatten nichts gesehen, empfahlen jedoch, Feya von der Center-Information aus ausrufen zu lassen.
Der Papa lief vorher noch durch die benachbarten Läden, die Rolltreppe rauf und runter (das macht Feya besonders gerne) und sogar schnell zum Auto und zurück, falls sie auf der Suche nach dem Papa diesen Weg gewählt hatte. Doch nirgends war etwas zu sehen oder zu hören von Feya. Zu diesem Zeitpunkt machte sich der Papa schon größere Sorgen, hatte doch nur ein paar Tage vorher eine Jugendliche ein Kleinkind aus einem Supermarkt entführt und war bis Hannover entkommen.
Zuerst aber wollte er noch das Ausrufen probieren, auch wenn er Feya keinen Treffpunkt wie in dem Conny-Buch „Conny geht verloren“ nennen konnte, den sie problemlos gefunden hätte. Doch schon auf dem Weg zur Center-Information hörte er eine Durchsage: Ein kleiner, vierjähriger Junge in roter Jacke sucht seinen Papa; er möge bitte zur Information kommen. Und tatsächlich: Hinter dem Tresen an der Information saß Feya und war sichtlich erleichtert, dass der Papa sie abholen kam.
Wie sich herausstellte hatte ein Mann sie mit dem kleinen Einkaufswagen zusammen gefunden und zur Information gebracht. Dort hatte Feya ihren Namen genannt (Feya Heinze, doch verstanden haben sie nur Heinz) und war ein wenig mit dem Alter durcheinander gekommen, hatte jedoch auch berichtet dass sie mit dem Papa zusammen einkaufen war und die Mama zu Hause geblieben war.
Papa und Feya waren sehr glücklich, dass alles so glimpflich ausgegangen war und sie musste versprechen, beim nächsten Mal auf den Papa zu warten.
07.07.
06.07.
05.07.
Heute sind wir nach Feyas Mittagsschlaf mit der Kirnitzschtal-Straßenbahn gefahren. Feya saß in der Nähe von zwei Wanderern und hat schüchtern gespielt. Am Lichtenhainer Wasserfall – der nur alle halbe Stunde richtig geflutet wird und ansonsten vor sich hin tröpfelt – sind wir ausgestiegen und mussten auf die Anstrengung erst einmal ein Eis essen.
Als Wanderziel hatten wir uns den Kuhstall ausgesucht. Die Wanderung dorthin war als kinderfreundlich gepriesen. Doch es ging ordentlich bergauf über viele Stufen. Feya interessierte sich für alle umgefallenen Bäume und Baumstümpfe. Als wir an einem kleinen Gebäude mit Holztür vorbeikamen, erzählte die Mama ihr, dass das Haus der sieben Geißlein sei. Wir klopften alle wie der Wolf an die Tür, aber es machte niemand auf.
Ein wenig weiter den Berg hinauf hörten die Stufen auf und der Weg wurde breiter, aber Feya wollte nicht mehr laufen. So hat der Papa sie auf die Schultern genommen und bis nach oben getragen – die Strecke war länger als erwartet. Am Ende hat der Papa gut geschwitzt und Feya hat auf Papas Schultern auch etwas davon abbekommen.
Aber der Kuhstall hat den anstrengenden Aufstieg gerechtfertigt. Es handelt sich dabei um einen natürliches Felsentor mit dahinter liegender Aussicht in die Böhmische Schweiz mit vielen Sandsteinfelsen. Mama entdeckte dort einen weiteren Weg, der zur Himmelsleiter führte, und Feya und Papa machten sich auf den Weg.
Feya wollte jedoch lieber alleine über die Felsen klettern und so stieg Papa alleine die Himmelsleiter hinauf, eine Metalltreppe in einer Felsspalte ohne jegliches Geländern. Von oben war die Aussicht noch grandioser. Feya und Mama inspizierten inzwischen alle Einbuchtungen der Felsen.
Beim Abstieg spielten wir 1,2,3,Jump und Feya durfte zwei Mal im Gras auf Toilette gehen. Wir klopften wieder mit Stöckern an die Tür am Wegesrand (auch diesmal öffnete oder antwortete niemand) und ließen die Stöckchen anschließend von einer kleinen Brücke in die Kirnitzsch fallen.
04.07.
03.07.
25.03. Was für ein Tag!
Der Tag fing an mit einem Schnapper von Judy, als Du sie zu doll umarmt hast und dann hinter ihr her gejagt bist. Deine Lippe hat leicht geblutet, aber Du warst tapfer.
Danach fuhren wir Sperrmüll wegbringen und zu einem „Kaufhaus“-Kinderflohmarkt, den die Feuerwehr Güterfelde veranstaltet. Dort stand ein großer Feuerwehr-Einsatzwagen, und Du hast ihn Dir zusammen mit Papa angesehen. Im Führerhaus bist Du unglücklich ausgerutscht und mit dem seitlichen Bauch gegen eine Kante gefallen. Du hast Papa gezeigt, wo es wehtut. Aber erst viel später haben Mama & Papa die dicke rote Schliere entdeckt.
Nach nur 30min Schlaf auf dem Rückweg bist Du mit Papa auf dem Rad einkaufen gefahren. Auf dem Spielplatz an der mongolischen Botschaft wurde eine Pause gemacht und Du bist gerutscht, gewippt und hast geschaukelt. Dabei bist Du einmal von der Schaukel in dem Sand gefallen und hast Dir an einem Finger weh getan.
Danach warst Du insgesamt sehr geschafft, wolltest nach Hause und dort in Dein Bett – das willst Du sonst nie! Mama hat sofort Fieber gemessen und Du hattest mit 38,5°C erhöhte Temperatur. Du kränkelst also etwas – hoffentlich ist es nicht der Scharlach, der gerade in der Kita umher geht.
12.02.
Heute ging es los in den Tschechien-Urlaub. Du bist auf der A13 eingeschlafen und erst im tiefsten Sachsen wieder aufgewacht. Bei Lichtenau haben wir uns ein Restaurant gesucht und sind in einer ehemaligen Schmiede eingekehrt. Dort war es etwas kalt, weil wir den ersten Tisch an der Tür hatten, aber dafür war das Essen sehr lecker. Am Nachbartisch saß ein großer Hund; sehr viel größer als Judy und auch größer als Du. Aber Du hast Dich trotzdem mit ihm angefreundet.
Zurück auf der Autobahn wollte die Mama wissen, welche Abfahrt wir herunterfahren müssen, damit sie sich die Strecke schon einmal einprägt. Die Antwort, Hartenstein, fandest Du so lustig, dass Du das Wort ständig wiederholt hast. Von da an warst Du Hartenstein und wenn Mama und Papa auch Hartenstein sein wollten, dann hast Du das verneint und nach anderen Worten für sie gesucht, so wie Meilenstein und Autostein.
Als wir dann von der Autobahn runter sind ging es hinein ins Erzgebirge und die Strecke hatte plötzlich mehr Kurven. Im Schwarzwassertal, kurz vor der tschechischen Grenze, ist Dir dann plötzlich übel geworden und Du hast Dich übergeben müssen. Ein Stück der wieder hochgekommenen Gurke hat auch an Deinem Zeigefinger geklebt und in Deiner Not hast Du Dich an den Papa gewandt: „Papa, ablecken!“
17.01.
Today Uroma came down for dinner. When she came into he door, she pulled out a little bag of gummibears to give to me. But mommy took them straight off her and put them away. I think she is getting very frustrated cause Uroma tries to give me sweets all the time and I get loads at Kita anyways and mommy is worried about my teeth and doesn´t like it when Oma doesn´t even ask her.
Because dinner was gonna be a few minutes, mommy then gave us the book about Jörg with the sore tooth to look at. It´s a very interesting book about a boy who eats sweets all the time and doesn´t brush his teeth and then the little tooth onster comes and goes to live in his tooth and it´s really sore and then Jörg has to go to the dentst but afterwards his toot is better and then he ets less sweets and brushes hs teeth all the time cause he doesn´t want the tooth monster to come back.
I thought about this for a while and when we were having dinner I turned to Uroma and said:
„Oma, heute nicht Gummibärchen, ‚kay?“